goldfische im teich

Goldfische im Teich | Goldfisch Haltung

Goldfische im Teich

Der Klassiker im Gartenteich

Der Goldfisch ist der wohl beliebteste Fisch im Teich. Zugegeben, die Haltung im Teich ist deutlich artgerechter als zum beispiel die Haltung im Glas. Man wird es kaum glauben, aber es gibt durchaus auch Aspekte, die gegen Goldfische im Teich sprechen.

Historie

Anders als zum Beispiel der Bitterling oder das Moderlieschen würde der Goldfisch nicht auftauchen, wenn es um heimische Arteaufzählung geht. So wurde er einst vor langer Zeit in China gezüchtet und hat keineswegs seine schöne Farbe von Natur gegeben. Eben aufgrund jener Zucht und der einhergehenden Schwimm - Einschränkung ist der Goldfisch nur bedingt Teich geeignet. Goldfische sind zwar robust, doch sollte sowohl für ausreichende Größe des Teichs gesorgt sein, da der Goldfisch gerne in Gruppen lebt. Ferner sollte der Teich tief genug sein, um nicht komplett zuzufrieren, so dass die Überwinterung des Goldfischs reibungslos funktioniert.

Nahrung

Goldfische, das sei gesagt, schnappen sich alles, was sie finden können und was ins Maul passt. So sind weder Froschleich, noch Wirbellose sicher vor den Goldfischen im Teich.

Fortpflanzung

Goldfische vermehren sich, indem die Goldfisch Weibchen einfach die befruchteten Eier absetzen. Somit sind die Eier nicht nur vor Fressfeinden ungeschützt, sondern auch vor der eigenen Art, denn wie gesagt, Goldfische fressen, was sie kriegen können. Wasserpflanzen sind hier als Schutzzonen gut geeignet und bieten Versteckmöglichkeiten.

 

 

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Das Moderlieschen im Gartenteich | ein toller Fisch!

Das Moderlieschen

Beschreibung des Moderlieschens

Das Moderlieschen versteckt sich auch hinter einer Vielzahl weiterer Namen. Vor allem der Name Schneiderkarpfen sei hier genannt. Denn genau wie der der Bitterling gehört auch das Moderlieschen zu den Karpfenfischen. Dieser Kleinfisch wird auch Malinchen, Modke oder gar Zwerglaube genannt.

Moderlieschen sind ähnlich wie die Bitterlinge große Fans von ruhigen Gewässern, weshalb sie sogar in sumpfigen gräben oder Überschwemmungstümpeln anzutreffen sind. Im Teich lieben Moderlieschen neben Gesellschaft die Wasseroberfläche ebenso sehr wie dichten Pflanzenwuchs.

Optik

Moderlieschen und Bitterlinge lassen sich nicht nur gut gemeinsam halten. Sie haben auch weitere gemeinsame Eigenschaften. So werden beide im Durchschnitt zwischen 6 bis 9cm lang. Der Längsstreifen, der sich über die Seiten des Fisches zieht, ist nicht wirklich markant. Typisch ist jedoch der stromlinienförmige Körper des Moderlieschens. Es sei erwähnt, dass das Weibchen bei den Moderlieschen größer ist als das Männchen. Moderlieschen sind recht agile Fische im Gartenteich

Fortpflanzung

Auch hier lohnt der Blick zum Bitterling, denn auch das Moderlieschen laicht von April bis Juni. Dabei säubert das Weibchen zunächst die Stängel oder Unterseite von Blättern, um die farblosen Eier als Laichbänder dort abzulegen. Nach 10 Tagen schlüpfen die kleinen Moderlieschen. Für die Brutpflege ist hingegen das Männchen verantwortlich. Es hält Wache, fächert Frischwasser und schützt per Sekret vor Bakterien.

 

 

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Der Bitterling | ein toller Fisch für den Teich!

Der Bitterling

Beschreibung des Bitterlings

Der Bitterling gehört zwar zu den Karpfenfischen. Allein in Sachen Größe hat der Bitterling mit den Karpfen jedoch wenig gemein. Der kleine Bitterling liebt schlammige und sandige Gewässer, bei gering oder gar stehendem Wasser. Die Gewässer, in welchen der ca. 6-9cm große Bitterlinge anzutreffen ist, sind meist geprägt von zahlreichen Wasserpflanzen. Der Bitterling ist vielleicht einer der spannendsten Fische, die bei uns anzutreffen sind, was nicht zuletzt an seiner besonderen Fortpflanzung liegt. Der Bitterling ernährt sich primär von Algen, Plankton, aber auch Wirbellosen.

Aussehen

Ein typisches Merkmal der Bitterlinge ist der Karpfenartige hohe Rücken und das halbunterständige Maul. Während der Bitterling abseits der Laichzeit meist am Rücken grünlich grau schimmert und die beiden Seiten eher silbrig sind und ein blaugrüner Streifen seine Seite ziert, intensivieren sich die Farben deutlich während der Laichzeit. Die Männchen beeindrucken ihre Weibchen nun mit rötlicher Brust, Kehle und auch Bauchseite, während Rücken und der hintere Körper grün glänzen. Über dem Auge und dem Maul sind nun Laichwarzen erkennbar.

Fortpflanzung

Es war einmal ein Bitterling und eine Muschel. Ohne Muschel geht beim Bitterling gar nichts! Spätestens im April wecken die im Teich lebenden Muscheln das Interesse des Bitterlings, denn die Fortpflanzung des Bitterlings erfolgt nur mit Muschelbesatz. Die Laichzeit beginnt im April und dauert zumeist bis Juni an. Das Bitterling Weibchen legt mittels einer Legeröhre seine Eier in den Kiemenraum der Muschel. Die Männchen befruchten nun dort die Eier mit Hilfe des Atemwassers. Auch die Muschel dankt dem Bitterling seine Mühen, denn auch die Fortpflanzung der Muscheln erfolgt durch anheften ihrer Larven an den Fisch.

Nach ca. zwei bis vier Wochen haben sich die kleinen Bitterlinge in der Muschel entwickelt, stets geschützt durch eben jene und verlassen diese nun.

 

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